Ich hatte mich schon immer davor gefürchtet, einmal eine Einladung zum bekannten Idiotentest, also der MPU, zu bekommen. Deshalb hatte ich mich vor langer Zeit schon einmal darüber schlau gemacht, in welchen Fällen mich ein solcher Test wohl erwartet. Seither versuche ich, die Varianten, bei denen eine MPU angeordnet wird, stets zu vermeiden. Damit das andere auch können, will ich hier einmal kurz zusammenfassen, wann der Idiotentest notwendig wird.
Die MPU wird so zum Beispiel notwendig, wenn man unter Alkohol im Straßenverkehr unterwegs ist. Man spricht hierbei auch von der Alkohol-MPU. Angeordnet wird sie, wenn man bereits mehrfach unter Alkoholeinfluss beim Fahren von der Polizei erwischt wurde. Schon ein einmaliger Verstoß reicht dagegen aus, wenn hierbei ein Blutalkoholgehalt von mehr als 1,6 Promille bestand. Im Übrigen, was ich bis zu meinen intensiven Beschäftigungen mit dem Thema nicht wusste: Die Grenzwerte gelten sogar, wenn man alkoholisiert mit dem Fahrrad unterwegs ist. Also am besten, nichts mit Rädern unter Alkohol bewegen.
Die Drogen-MPU ist eine weitere Form der MPU. Sie wird angeordnet, wenn man unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr auffällig wurde. Allerdings kann sie auch schon dann angeordnet werden, wenn die Behörden nur von einem Drogenbesitz erfahren, selbst wenn nie unter Drogen gefahren wurde.
Die Punkte-MPU dagegen wird angeordnet, wenn im Verkehrszentralregister mehr als 18 Punkte erreicht wurden oder man schwerwiegende Verkehrsverstöße nachgewiesen bekommt. Ebenfalls kann es zu einer MPU kommen, wenn der Fahrer strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, wenn eine Behinderung oder psychische Erkrankung vorliegt oder die Fahrerlaubnis Jugendlichen ab 16 Jahren vorzeitig erteilt wurde.
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