Die Casio Exilim EX-H20G ist der Nachfolger der H15. Dabei scheint es auf den ersten Blick, als seien keine Erweiterungen vorgenommen worden. Denn auch das neue Digitalkamera-Modell verfügt über einen zehnfach optischen Zoom und eine Brennweite zwischen 24 und 240 Millimetern auf das Kleinbild bezogen. Ebenso ist der ½,3 Zoll CCD-Chip erhalten geblieben, der eine Auflösung von 14,1 Megapixeln ermöglicht. Hauptsächlich ist es die GPS-Funktion, die die neue Casio Exilim EX-H20G von der Vorgängerversion unterscheidet. Hierbei werden sämtliche mit der Kamera geschossenen Bilder mit den entsprechenden Geodaten versehen. Besonders interessant: Zusätzlich zur Satellitenortung setzt die GPS-Funktion auf Bewegungssensoren. Damit soll es auch innerhalb von Gebäuden möglich sein, die Bilder mit den korrekten Geodaten zu versehen.
Grundlegende Funktionen
Die GPS-Funktion ist das technische Highlight der Casio Exilim EX-H20G. Dabei bietet die Funktion, die über die Taste „Maps“ erreichbar ist, nicht nur die Möglichkeit, die eigenen Bilder mit Geodaten zu versehen, sondern zeigt auch viele schöne Fotomotive in unmittelbarer Umgebung an. Allerdings sind noch nicht alle fotografischen Highlights auch in der Kamera abgespeichert, so dass man sich auf Reisen nicht alleine auf die Casio Exilim EX-H20G verlassen sollte.
Ebenfalls ist die Kamera zur Aufnahme von Videos in HD-Qualität geeignet. Hierbei arbeitet sie mit 720p und zeichnet 30 Bilder pro Sekunde auf. Durch den HDMI-Anschluss können die aufgezeichneten Szenen auch auf einem HD-fähigen Fernseher angesehen werden. Traurig ist allerdings, dass weder der Autofokus, noch der optische Zoom bei den Filmaufnahmen genutzt werden können.
Der Panorama-Modus ist ein weiteres Highlight der Casio Exilim EX-H20G. Hierbei kann mit einem einfachen Schwenk eine Aufnahme im 360 Grad Winkel erfolgen.
Weitere Merkmale
Die Optik der Kamera besticht, zumal der GPS-Buckel, der sonst üblich ist, geschickt in die Kamera integriert wurde. Das Gesamtgewicht ist mit 215 Gramm sehr angenehm zu tragen. Der Monitor der Kamera ist mit drei Zoll angenehm groß. Die Auflösung mit 460.800 Bildpunkten ist als sehr positiv zu bezeichnen, zumal sie auch einen optimalen Blick bei Sonneneinstrahlung zulässt.
Etwas ungünstig sind die Bedientasten auf der Rückseite der Kamera angebracht. Wer sie mit einer Hand halten will, wird diese versehentlich immer wieder in Gang setzen und so den Aufnahme- oder Wiedergabemodus einschalten.
Pingback: Alexander7